Geschichten für Alle!
00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Pia liest.
00:00:05: Es ist der letzte Samstag im Monat, auch heute habe ich euch eine Geschichte mitgebracht.
00:00:11: Und die kommt von Olivia, die zusammen mit ihrer Schwester, die mich kontaktiert hat und den Kontakt hergestellt hat ein Geschichtenprojekt hat und die beiden schreiben Geschichten zu verschiedenen Themen miteinander füreinander.
00:00:26: Und Olivia hat eine Geschichte geschrieben.
00:00:28: Zu welchem Thema?
00:00:29: Das werde ich jetzt nicht spoilern, weil das eventuell was zum Inhalt der Geschichte verraten könnte!
00:00:35: Aber ich fand sie ganz besonders toll und habe mich sehr bei der Einsendung gefreut.
00:00:40: Sie hat eine gute Länge, ist wirklich auch spooky, greift ein Motiv auf was wir hier schon kennen und spätestens die höhere Herzchen von Stimm im Kopf kennen das Motiv oder die Sagengestalt, auf die ihr Bezug genommen wird.
00:00:53: auf jeden Fall!
00:00:54: Und genau also liebe Grüße an euch beide.
00:00:57: und vielen Dank Oliver dass du zugestimmt hast, dass sich die Geschichte hier nutzen darf.
00:01:03: Ich freue mich und hoffe euch gefällt meine Umsetzung.
00:01:06: Bevor wir zur Geschichte kommen, natürlich noch ein kurzes Update dessen was da in diesem Monat somit meiner Stimme erschienen ist falls ihr Hörbücher hören mögt Und das ist in diesem Monat tatsächlich einiges mehr als in den letzten, manchmal bald sich das irgendwie so.
00:01:24: Wir starten mit Ereha Band IV – Das Tor der Götter, das habe ich mit einer fantastischen Crew zusammengesprochen zusammen mit Nina Karissima Schönrock und Louis Friedemantile, Vincent Fellow, Sarah Dorsel, Michael Borgert, Matthias Hof und Omid Paul Ftikari.
00:01:40: Und das ist erschienen bei Polymorph Audio Books und es ist der vierte Teil eines krassen High Fantasy A-Pause.
00:01:49: Also wenn ihr High Fantasy mögt, ist ihr ja sicherlich was für euch!
00:01:53: Genau die ersten drei Bände sind schon draußen und seit dem sechsten Siebten auch Band Vier – und es geht noch weiter!
00:02:00: Dann The Jewel's Secrets, Band II von Jana Hoch.
00:02:04: Das ist so cool, das war... Ist der zweite Band einer Dialogie.
00:02:09: Also jetzt auch das Finale und es geht um Darcy die zu einer ja ich sag mal Spielshow mit Escape Room Vibes eingeladen wird.
00:02:20: Es ist super super spannend Und es geht natürlich um ein großes Ziel Um ein großes Rätsel was gelöst werden muss.
00:02:28: Es ist nicht ganz ungefährlich für alle Beteiligten und ein bisschen Liebe gibt's auch.
00:02:32: also Ihr müsst es hören, das ist auf jeden Fall super spannend.
00:02:36: Dann in Stormy Weather von Chelsea Curto ist draußen seit dem neunten siebten sechsundzwanzig und erschienen bei Argonen Und das habe ich zusammen mit meinem Kollegen Alexander Schwarz gelesen und das war richtig cool!
00:02:51: Also es ist ja kein Geheimnis dass sich viel Romance spreche und da auch nicht jedes Buch so unbedingt hervorsticht sag' ich mal dieses aber schon.
00:03:02: Das ist nämlich eine Stormchaser-Romance, also ich war zum ersten Mal in meinem Hörbuch da sein Meteorologin und zwar auch mit einem Doktor.
00:03:13: Und der Love Interest ist auch Meteorologe und beide sind auf Social Media unterwegs, mein Charakter... hat eine recht große Community, die sie eben mit Sturmjagd-Videos versorgt und da kommt es zu vielen brenzligen Situationen.
00:03:30: Ich habe sehr viel über das Wetter gelernt.
00:03:32: So ein sehr cool Setting was ich so wirklich noch nie hatte und ich hatte echt richtig richtig viel Spaß.
00:03:37: Super unterhaltsam!
00:03:39: Und ist auch ordentlich spicy.
00:03:41: Dann Love Is Like Tsunami von Ronja Madelein und das ist der zweite von drei Teil einer Krassen Roman-Suspens.
00:03:51: Ich habe eine kleine Rolle, lese zusammen mit Hannah Schäbmann, Julian Tenstedt, Ronja Madlen, Josi Wismar, Lena Thiemann, Tobias Schmitz und Lisa Cardinale.
00:04:02: Also auch da eine fantastische Cast.
00:04:06: Wenn ihr Bock auf Romans habt Mit ordentlich Spannung dann hört euch auf jeden Fall Love Is Like A Tsunami Und Band eins Love is Like a Thunderbolt an.
00:04:15: Dann Ruinous Ends Die Schatten der Blackwood Academy.
00:04:19: Das ist lange her, liebe Leute.
00:04:21: Letztes Jahr schon ist der erste Teil Immortal Consequences erschienen und es geht jetzt weiter mit den Abenteuern an der Blackwood Academy die ja geteilt sind in acht Perspektiven oder so.
00:04:36: Ich lese allerdings nur zusammen mit meinem Kollegen Louis Friedemantile.
00:04:40: er hat die männlichen Perspektive gesprochen ich die Weiblichen und super, super, superspannend hat mir sogar noch besser gefallen als der Erste Teil.
00:04:48: Und last but not least, wirklich nicht least der Tunnel von Fiona Thomas und das war ein Titel über den habe ich mich besonders gefreut.
00:04:57: Der ist erschienen bei Polymorph Audio Books und es handelt sich um einen der seltenen Thriller die ich sprechen darf ab und zu mal und das ganze ist im Grunde ein Lockdroom Thriller.
00:05:10: also wir befinden uns an einem Ort die ganze Zeit.
00:05:12: es gibt noch Rückblenden Und das Ganze spielt eben in einem Autobahn-Tunnel, da ereignet sich ein spektakulärer Unfall und irgendwie kommt die Vergangenheit zurück zur Protagonistin Rachel.
00:05:32: Hört einfach selber es ist super spannend!
00:05:35: Vielleicht ist ein Mörder mit dem Tunnel?
00:05:38: Genau... So, das war's an der Stelle.
00:05:42: Und jetzt gibt's noch ganz kurz ein dickes Dankeschön.
00:05:46: Und zwar an Andrea, an Gordon, Christina und an Thorsten für eure Zuwendungen via PayPal!
00:05:55: Wenn ihr mich auch monetär unterstützen möchtet dann könnt ihr das indem ihr einen Betrag eurer Wahl an dankeatpia-least.de schickt.
00:06:03: oder wenn ihr eben nicht monetär unterstützt möchtete gibt es noch jede Menge andere Ideen und zwar Empfehlungen, Bewertchungen in der Podcast Erbäurer Wahl.
00:06:15: Indem ihr den Podcast einfach verbreitet und darauf aufmerksam macht das es schöne gruselige Geschichten zum Einschlafen z.B.
00:06:22: gibt hier bei mir bei Pia liest.
00:06:25: Genau!
00:06:25: Das war jetzt relativ lang für diesen Anfangs Talk fürs Anfangs Update.
00:06:31: nichtsdestotrotz möchte ich euch natürlich gerne in eine nicht minderlange Ausgabe von Pierre Liest entlassen.
00:06:37: Wir hören jetzt eine höheren Geschichte von Olivia.
00:06:42: Euch viel Spaß und bis Ende nächsten Monats!
00:06:59: Sophia war nicht begeistert darüber, dass Vasilisa nach dem Tod ihrer Mutter vom Land in die große Stadt ziehen wollte.
00:07:18: Berlin!
00:07:20: Sophia schloss die Augen und atmete einmal tief durch.
00:07:24: Sie verstand es ja das, was sie Lisa nicht mehr zu Hause bleiben wollte.
00:07:29: Was sie.
00:07:29: Lisas Eltern hatten es sich zur Lebensaufgabe gemacht ein altes Gutshaus mitten in der Natur von Mecklenburg-Vorpommern zu sanieren und als Wohnhaus umzubauen.
00:07:38: Die großen Räume im Erdgeschoss vermieteten sie für Hochzeiten und Kunstausstellungen.
00:07:43: Es war wirklich ein wunderbarer Ort, bis Vasilisas Mutter plötzlich verstarb.
00:07:50: Ihr Vater hielt die Einsamkeit nicht aus und heiratete nach nur einem Jahr wieder – und zwar die widerwertigste Schmarotzerin, die er auf die Schnelle finden konnte.
00:07:59: Das Internet machte es möglich!
00:08:02: Seitdem diese Frau mit ihren beiden missratenen Töchtern auf dem Gutshof eingezogen war, machten sie Vasilisa das Leben zur Hölle.
00:08:09: Und Vasilisas Vater – der arme Mann – war einfach zu gutmütig und harmoniesüchtig.
00:08:15: Er erkannte nicht was für ein durchtriebenes Spiel dieses Weibsbild spielte.
00:08:20: Long story short!
00:08:22: Die Streitereien eskalierten so dermaßen dass Vasilissa sich ihr Erbe auszahlen lassen und auf den Hof das Lebenswerk ihrer Eltern verzichten wollte... Nun saßen sie hier in der vollgestopften kleinen Kiste und fuhren in die hässlichste Stadt, die es gab.
00:08:37: Das war zumindest Sufias Meinung.
00:08:40: Was Elisa sah in Berlin wohl irgendetwas anderes – Chancen, Vielfalt, Anonymität, Möglichkeiten.
00:08:48: Wahrscheinlich sehnte sie sich nach der Großstadt da sie auf dem Land aufgewachsen war, wo die nächsten Nachbarn fast einen Kilometer entfernt waren.
00:08:58: So langsam dämmerte es.
00:09:00: Sophia hatte keinen Blassenschimmer, wie lange sie nach Berlin unterwegs sein würden.
00:09:05: Aber es sah noch überhaupt nicht nach Großstadt aus.
00:09:08: Weit und breit nur die ländliche grau-braune Tristesse, die nun mal der November in Deutschland so zeichnet.
00:09:15: Was Elisa klammerte sich an ihr Lenkradt und knifft die Augen zusammen – dann fing sie an den Fächern der Tür zu kramen.
00:09:23: «Mest wo ist nur meine Brille?« grummelte sie in einem weinerlichen Ton.
00:09:27: Da fiel es Sophia wieder ein….
00:09:29: Vasilisa war nachtblind und ihr fiel es schwer, im dunklen Auto zu fahren.
00:09:34: Wie chaotisch und unorganisiert konnte ein Mensch bitte sein, dachte sie bei sich.
00:09:40: Sie schaute sich auch nach links und rechts um aber entdeckte nichts was noch einem Brillen-Atelier aussah.
00:09:45: Zudem war sie so eingekwetscht dass sie ihre Arme sowieso nicht bewegen konnte.
00:09:50: Vasilissa setzte den Blinker und bog plötzlich so scharf rechts von der Autobahn ab das Sophia vom Sitz rutschte... Sorry Sophie!
00:09:58: rief sie über ihre Schulter.
00:10:00: Ich muss auf die Toilette und meine Brille suchen!
00:10:02: Da keine Raststätte kommt, habe ich spontan beschlossen von der Autobahn abzufahren und mal kurz
00:10:06: anzuhalten.".
00:10:09: Danach der Autobahnen nur dunkler Wald zu sehen war, soweit das Auge reichte, fuhr Vasilisa in einen Waldweg und sprang direkt aus dem Auto.
00:10:17: Es musste wohl schon sehr dringend sein, dachte Sophia.
00:10:21: Als Vasilissa erleichtert wieder zum Auto zurückkehrte, nahm sie Sophia fest in den Arm und sagte ... Da wurde Sophia das Herz schwer.
00:10:33: Was blieb ihr denn anderes übrig?
00:10:35: Sie hatte Vasilisa's Mutter auf dem toten Bett versprochen, auf Vasiliza aufzupassen und immer für sie da zu
00:10:41: sein.".
00:10:41: – Okay!
00:10:44: rief Vasilica und klatschte in die Hände.
00:10:46: Ich suche jetzt meine Brille und dann schaue ich wo wir hier gelandet sind.
00:10:49: «Ich habe so langsam Hunger, du nicht auch?« sagte sie mit einem Augenzwinkern in Sophias Richtung.
00:10:55: Natürlich hatte sie keinen Proviant eingepackt, dachte Sophia und schickelte schon wieder den Kopf….
00:11:00: Wahrscheinlich würde sie einen Schleudertrauma vom Kopf schitteln haben, bis sie in Berlin ankommen würden.
00:11:05: Dieses Mädchen war so unglaublich chaotisch!
00:11:10: Nach einiger Zeit rumkramen tauchte die Brille unter dem Beifahrersitz auf.
00:11:13: – Gott sei Dank….
00:11:16: Jetzt schaue ich mal wo der nächste McDonalds oder sowas ist, verkündete Vasilisa mit ihrem Handy in der Hand.
00:11:22: Nach einigen Zeiten tippen und scrolln machte sie nur... Hmmmm... Sophia fragte sich was jetzt schon wieder war?
00:11:30: Vielleicht war er
00:11:31: akkulär?!
00:11:32: Aber das Ladekabel hatten sie auf jeden Fall dabei.
00:11:35: Das wusste Sophia, weil sie es eigenhändig in die Seitentasche von Vasilisa's Handtasche gestopft hatte... Es gibt hier nichts!
00:11:44: Nur Mitte Vasiliza….
00:11:46: Also so wirklich?
00:11:47: Nichts?!
00:11:49: Hm.
00:11:51: Sophia dachte gerade Sie wären ja nicht am Ende der Welt – In Deutschland gibt es nie nix.
00:11:56: Da meldete sich Vasilica wieder zu Wort.
00:11:59: Es gibt ihr nur zwölf Kilometern Entfernung ein kleines Restaurant an einem Forsthaus.
00:12:05: Da fahren wir mal hin.
00:12:07: Der nächste Fastfood-Laden ist erst wieder in Berlin, wir sind noch mitten in den Wäldern Brandenburgs... Für Sofia war das in Ordnung!
00:12:16: Der Weg zu diesem Forsthaus war allerdings ganz schön….
00:12:19: naja, mitten durch den Wald auf einem Waldweg im Stockdunklen.
00:12:25: Es war es siebzehn Uhr aber die Sonne war vor etwa einer halben Stunde untergegangen und der dichte Wald machte alles noch dunkler.
00:12:32: Irgendwann war der Weg einfach zu Ende.
00:12:34: Ein handgeschriebenes Schild behauptete, dies hier wäre der Parkplatz für das Restaurant zum Forsthaus und man müsse den restlichen Weg von ungefähr einem Kilometer Länge zu Fuß zurücklegen.
00:12:45: Auf einem unbeleuchteten Trampelpfad mitten durch den unbeläuchten Wald.
00:12:50: Sophia fragte sich ob Vasilisa eigentlich keinen Überlebensinstinkt hatte aber bevor sie etwas einwenden konnte nahm Vasiliza sie an der Hand und zog sie aus dem Auto.
00:13:00: Es war kalt so kalt dass man den Atem sehen konnte.
00:13:04: Sophia dachte gerade, dass hier kein anderes Auto stand und das Restaurant vielleicht geschlossen hatte.
00:13:10: Da rief was sie ließ er, daß sie ein Licht durch die Bäume funkeln sah.
00:13:14: Sophia musste schon wieder unglaublich den Kopf schütteln und dachte… ja auf in die einsame Waldhütte zu der es keine befahrbare Straße gibt – direkt in die Arme des Serienmärders!
00:13:26: Aber sie sagte nichts... Es war ja schon beeindruckend, wie furchtlos und voller Vertrauen, was Elisa war als sie so durch den dunklen Wald stapften.
00:13:34: Nur mit dem Licht der Handelampe.
00:13:37: Tatsächlich erreichten Sie eine Hütte in der Lichtbranche – und Sophia konnte es nicht glauben!
00:13:42: Die Luft duftete nach frittierten Pommes.
00:13:46: Einen weiteren Moment später schwebte der Duft von Apfelkuchen mit Zimt in ihre Nase….
00:13:51: Was Elisa rief?
00:13:52: Ha!
00:13:53: Ich hab's dir doch gesagt!
00:13:55: Schnurr strax lief sie zur Tür, geht kurz inne, klopfte und sie trachten ein.
00:14:02: Der kleine Gastraum war kaum beleuchtet, nur mit Kerzen- und alten Öllampe.
00:14:07: Es gab auch nur drei Tische mit je zwei Stühlen – eingedeckt mit dunkelgrünen Tischdecken, weißen Kerzen und zwei Servietten.
00:14:15: Es war gemütlich und urig!
00:14:18: An den Wänden hingen Geweihe als Dekoration und ein Ölgemälde mit einer Jagdszene.
00:14:23: Eine alte Buffetvitrine stand an der hinteren Wand und mitten im Raum war ein alter Kachelofen mit handbemalten Kacheln.
00:14:30: Der Ofen strahlte eine Wärme aus, die einen direkt schläfrig machte.
00:14:34: Es durfte sehr himmlisch einladend in der Küche klirten Besteck und Teller.
00:14:40: Die Stimme einer alten Frau rief Ich bin gleich da!
00:14:44: Was sie ließ, er rieb sich die Hände und lächelte zufrieden.
00:14:47: Sophia hatte ein komisches Gefühl.
00:14:50: Sie misstraute dieser seltsamen verführerischen Behaglichkeiten mitten im Wald.
00:14:57: Aus der Küchen trat eine ältere Frau, die ihre Schulter langen weißen Haare offentrug.
00:15:02: Sie hatte eine starke Ausstrahlung und ihre eisblauen Augen waren wach, und ihnen entging nichts.
00:15:08: Hunger fragte sie nur.
00:15:10: Vasilisa nickte eifrig!
00:15:12: Die Frau breitete nur die Hände aus um zu bedeuten dass sie freie Tischwahl hatten.
00:15:18: Zum Glück steuerte Vasiliza den Tisch an der am nächsten zum Ausgang stand.
00:15:22: Die Frau legte eine kleine Speisekarte auf dem Tisch, auf der nur einige wenige Gerichte standen.
00:15:28: Sie nahm ein Tuch aus ihrer Schürzentasche und wickelte es sich um die Haare.
00:15:34: Ich bin Barbara Jagardinski.
00:15:36: Aber Baba ist mein Spitzname, darf ich raten?
00:15:40: Eine Flasche stilles Wasser die Kürbissuppe und dazu Pommes?
00:15:45: Was Elisa sah sie irritiert an aber Baba nahm die Karte wieder in die Hand wedelte damit durch die Luft und meinte lächelnd viel Auswahl habe ich ja nicht!
00:15:54: Und brachte direkt das Wasser um dann in der Küche zu verschwinden.
00:15:59: Sophia hatte ein ganz seltsames Gefühl wirklich seltsam.
00:16:05: Vasilisa sah sie an und meinte, ist doch gemütlich hier.
00:16:09: Sie zog ihren Schal aus, lehnte sich auf dem mit Schnitzereien verzierten Holzstuhl zurück und schloss kurz die Augen.
00:16:16: Baba kam mit der Suppe zu ihrem Tisch, die wohl schon auf dem Herd vor sich hingeköchelt hatte.
00:16:21: Ihr Kopf zuckte zum Fenster und sie sagte so sich selbst – da sind sie ja schon!
00:16:26: Und alte wieder in die Küche.
00:16:29: Sophia und Vasilissa schauten aus dem Fenster aber konnten in der Dunkelheit nichts ausmachen.
00:16:34: Erst nach ein paar Minuten hörten sie, Pferdehofe?
00:16:39: Tatsächlich.
00:16:41: Drei Reiter kamen aus dem Trampelpfad durch den Wald auf das Gasthaus zugeritten.
00:16:45: Sie stiegen ab und einer von ihnen brachte die Pferd zur Rückseite des Hauses.
00:16:51: Als er wieder bei den anderen war, tratten sie gemeinsam ein und brachten einen schwungklirrende Kälte.
00:16:55: mit.
00:16:57: Mit festem Blick knickten sie zu Begrüßungen Anscheinend etwas irritiert dass hier noch andere Gäste waren.
00:17:03: Sie setzten sich an einen der anderen Tische und redeten so leise miteinander, dass man sie nicht verstehen konnte.
00:17:09: Vielleicht war es auch gar kein Deutsch.
00:17:12: Baba kam mit drei voll beladenen Tellern mit Fleisch aus der Küche und stellte sie vor den Männern ab.
00:17:18: Diese fing direkt an alles in sich hineinzuschlingen.
00:17:21: Baba servierte ihnen noch Bier im großen Krügen.
00:17:24: Dann bekamen sie endlich ihre Pommes zu denen als Dip einer Hollandaise-Sauce gereicht wurde.
00:17:30: Auf den Pommes war nicht wie üblich ein Paprika Curry gewürzt, sondern frische Kräuter und fein geraspelter Trüffel.
00:17:37: Es war wirklich himmlisch!
00:17:39: Sophia fiel auf das was sie ließ als Augen ganz glasig wurden und sie ganz rote Bäckchen hatte von der Wärme des Ofens.
00:17:46: Sie mussten zusehen dass sie hier raus kamen und diesen Ort so schnell wie möglich hinter sich lassen konnten, dachte Sophia.
00:17:53: Baba handierte in der Küche und die Männer die ihre Teller und Krüge gelehrt hatten machten sich zum Aufbruch bereit.
00:17:59: Einer von ihnen ging in die Küche, um sich bei Baba zu verabschieden.
00:18:04: Sie hörten die Stimmen aber verstanden nicht die Worte.
00:18:08: Die Männer gingen wieder an ihnen vorbei und nickten wieder nur zum Abschied.
00:18:12: Durch das Fenster konnten sie in der Dunkelheit kaum etwas erkennen.
00:18:16: Sie hörten nur wie einer laut irgendetwas rief und die klappenden Hufe, die sich entfernten und im Wald verschwanden.
00:18:32: Baba kam nun wieder an den Tisch und stellte einen Bratapfel mit Vanillesoße hin.
00:18:37: Der ist noch übrig, das Dessert geht aufs Haus, sagte sie und lächelte – aber das Lächeln erreichte nicht ihre Augen.
00:18:47: Sophia sah sie kritisch an und bemerkte dass Baba sie ebenso mit einem kritischen Blick bedachte.
00:18:52: Sophia wollte gerade sagen, wäre das hier ein Märchen wäre dieses Desserte vergiftete Apfel?
00:18:57: Aber da hatte Vasilisa schon den ersten Löffel davon im Mund und summte zufrieden!
00:19:04: Als das Dessert verspeist war, hoffte Sophia, dass sie nun endlich aufbrechen würden.
00:19:09: Ein Blick zu Vasilisa verriet ihr aber, dass diese wirklich müde war – ihre Augen fehlen ihr ständig zu!
00:19:16: Sie rief Barbara zu, dass die nun zahlen wollte.
00:19:18: Barbara kam zum Tisch und legte die handgeschriebene Rechnung hin.
00:19:23: Vasiliza warf einen Blick darauf und fing an in ihrer Handtasche zu wühlen … In ihrer riesigen chaotischen Handtrasche.
00:19:30: Sophia schämte sich schon wieder für ihre Freundin….
00:19:33: Baba blieb geduldig stehen.
00:19:36: Vasilisa war nun dazu übergegangen, all ihre Sachen auf dem Tisch auszubreiten.
00:19:40: Sie sah müde und verzweifelt aus und mummelte irgendwann ... Der Get-Beutel muss wohl im Auto raus gefallen sein?
00:19:48: Baba hob eine Augenbraue!
00:19:50: Vasilissa meinte sie würde schnell zum Auto laufen und ihn holen.
00:19:53: Baba nickte und wandte sich ab um den Tisch an dem die Männer gesessen hatten, abzuwischen.
00:20:04: und rief in den Raum, ich bin sofort wieder da!
00:20:07: Und schon war sie in der kalten Dunkelheit verschwunden.
00:20:11: Sophia führte sich immer unbehaglicher als Baba sich auch noch zu ihr umdrehte – Sie mit einer Hand in die Hüften gestemmt zwei Minuten lang musterte aber nichts sagte.
00:20:22: Sophia wollte gerne aufspringen und hinausrennen.
00:20:25: Baba wendete den Blick zur Tür und sagte «Da ist sie ja weder».
00:20:31: Sophia meinte ein bösartiges Grinsen auf ihrem Gesicht zu erkennen….
00:20:36: Vasilisa stürzte herein und sie weinte.
00:20:39: Sie war komplett verzweifelt und rief,
00:20:41: mein Auto ist weg!
00:20:42: Ich glaube es wurde
00:20:43: gestohlen!".
00:20:44: Sie weinte bitterlich und nahm Sophia fest in den Arm.
00:20:47: Was machen wir denn jetzt?
00:20:49: schluchzte sie.
00:20:51: Sophia spürte wie Vasilisas heiße Tränen durch den Stoff ihrer Strickjacke säkerten.
00:20:56: Sophia wollte gern auch laut weinen aber sie blieb stark.
00:21:01: Nun sagte Baba ich habe drei Gäste Zimmer und momentan keine Gäse.
00:21:06: Heute wird hier weder ein Taxi herkommen noch die Polizei.
00:21:10: Über Nacht zu bleiben, wird wohl die einzige Lösung
00:21:12: sein.".
00:21:13: Sophia wurde es nun richtig schlecht.
00:21:16: Sie würde lieber in die nächste Stadt laufen als hier zu übernachten.
00:21:20: Vasilisa hatte sich mittlerweile etwas beruhigt – sie schniefte noch einmal und wimmerte «Aber wenn mein Auto nicht da ist und mein Geldbeutel kann ich ja nicht bezahlen!
00:21:30: Weder das Essen noch die Übernachtung.».
00:21:33: Babatt hat so, als würde sie kurz nachdenken.
00:21:35: dann antwortete sie Ich könnte etwas Hilfe gebrauchen.
00:21:39: In der Küche aufräumen, putzen, Holz hacken... ich bin nicht mehr die Jüngstun meiner Arthrose macht mitzuschaffen.
00:21:47: Basilisa sah immer noch aus als hätte sie Fieber und würde gleich am Tisch einschlafen.
00:21:51: Sie nickte sofort und bedankte sich für das Angebot.
00:21:55: Sophia konnte es nicht glauben.
00:21:58: Barbara klopfte einmal mit der flachen Hand auf den Tisch wie um das Angebott zu bestätigen und sagte ok dann gehen wir mal nach oben.
00:22:06: Eine kurze Pause ist okay, aber die Küche sollte morgen früh um sechs Uhr sauber und aufgeräumt sein.
00:22:12: Da die Holzfäller hier
00:22:13: frühstücken.".
00:22:14: Basilisa nickte Träge.
00:22:17: Sophia fragte sich was eigentlich durch den naiven Kopf ihrer Freundin ging – mit dieser Baba und diesem Ort.
00:22:23: stimmt der etwas ganz gewaltig nicht!
00:22:27: Als Baba endlich gegangen war legte sich Basilisa auf eines der zwei Betten und momelte noch irgendetwas das Sofia nicht verstand….
00:22:35: Innerhalb weniger Sekunden fiel Vasilisa in einen tiefen Schlaf.
00:22:41: Sophia dachte gar nicht daran zu schlafen, sie holte das Handy aus der Jackentasche ihrer Freundin und nahm das Ladekabel um es aufzuladen und den Wecker zu stellen – aber es gab keine Steckdosen!
00:22:53: Jetzt wurde es Sophia richtig bewusst….
00:22:56: Es gab nur Öl-Lampen und Kerzen... Wo waren Sie hier nur gelandet?
00:23:02: Zweihundert Jahre zurück in der
00:23:03: Vergangenheit?!
00:23:04: Wie sollten sie denn morgen bei der Polizei anrufen, wenn das Handy leer war?
00:23:10: Sophia lag die ganze Nacht wach und hörte auf das leise Atmen ihrer Freundin.
00:23:15: Als es ungefähr drei Uhr war, fiel ihr ein, dass die Küche geputzt werden musste – auf keinen Fall wollte sie Barbara verärgern!
00:23:22: Sie versuchte was sie liefer zu wecken… aber es war unmöglich ….
00:23:26: sie schlief wie eine bewusstlose.
00:23:29: Sophia bekam es immer mehr mit der Angst zu tun.
00:23:32: Vorsichtig öffnete sie die Zimmertür und lauschte in den dunklen Flue hinein Nichts.
00:23:39: Absoluter Stille!
00:23:41: Auf keinen Fall wollte sie Barbara wecken oder ihr über den Weg laufen, so leise wie sie nur konnte schlicht sie sich runter in die Küche und stutzte kurz als sie das Chaos vor sich sah.
00:23:52: Es sah aus, als wären hier hunderte Gäste bewirtet worden – es half ja alles nichts.
00:23:58: also machte sie sich an die Arbeit.
00:24:00: Sophia schrubbte Pfannen und Töpfe, fischte, räumte auf und als sie fertig war, war's bereits kurz vor sechs.
00:24:07: Schnell huschte sie die Treppen hinauf und verschwand im Zimmer.
00:24:11: Vasilisa hatte sich nicht bewegt und schlief weiter wie ein Stein, ob Baba ihr wohl irgendwelche Drogen verabreicht hatte?
00:24:19: Nun aber war auch Sophia müde und kuschelte sich neben Vasilissa ins Bett – und schließ sogar kurz ein.
00:24:28: Als von unten laute Stimmen zu hören waren und der Duft von Kaffee und Brötchen durch die Tür kamen, wachte endlich auch Vasiliza auf….
00:24:36: Oh mein Kopf!
00:24:38: Ich fühl mich wie gerädert, ich muss mir etwas eingefangen haben.
00:24:43: Sie stand auf und machte sich in dem kleinen Badezimmer frisch.
00:24:46: Zum Glück hatte sie auch immer eine Reisezahnbürste in der Handtasche.
00:24:50: Als sie zurückkam und sich auf die Bettkante setzte bemerkte sie dass ihr Handyakko leer war und das es wohl keine Steckdose zum Aufladen gab.
00:24:59: Was sollen wir nun tun?
00:25:01: Meinst du ich soll Papa anrufen?
00:25:02: fragte was sie dieser an Sophia gerichtet.
00:25:05: Bevor diese Antworten konnte, klopfte es an der Tür und Baba rief, Frühstück!
00:25:11: Sie trat nicht ein.
00:25:12: Und Vasilisas Bauch knurte wie auf Kommando.
00:25:16: Na dann mal los, sagte Vasilisa und sah zu Sophia.
00:25:20: Wir rufen jetzt erstmal die Polizei.
00:25:23: Vielleicht ist das Auto ja noch aufgetaucht.
00:25:27: Als sie endlich nach unten kamen waren die Holzfeller wohl bereits gegangen Also waren sie alleine mit dieser unheimlichen Frau.
00:25:35: Guten Morgen, rief Baba aufgesetzt freundlich.
00:25:38: Die Küche ist super sauber gewesen heute Morgen.
00:25:42: Vasilisa machte für den Bruchteil einer Sekunde große Augen und sah zu Sophia.
00:25:47: Diese ließ sich allerdings nichts anmerken, und Vasilissa lächelte nur schichtern.
00:25:52: Baba stellte Kaffee, einen Korb mit Brötchenwurstkäse und gekochte Eier auf dem Tisch.
00:25:58: Danke, sagte Vasiliza.
00:26:00: Meinst du ich dürfte dein Telefon benutzen und die Polizei anrufen?
00:26:04: Mein Handyakku ist leer und ich habe keine Steckdose gefunden!
00:26:07: Baba zog die Augenbrauen hoch und antwortete, ach ja an das neumodische Zeug habe ich mich nie gewöhnen können.
00:26:15: Hier gibt es keinen Strom!
00:26:16: Nach dem Frühstück kannst du die Küche wieder aufräumen weil ich auf den Markt muss.
00:26:20: dort melde ich den Diebstahl und bitte eine Polizeistreife hierher zu
00:26:24: kommen.".
00:26:25: Was Elisa schluckte schwer?
00:26:28: Nach einer kurzen Pause fragte sie Kann ich bitte mit in die Stadt?
00:26:33: Baba presste die Lippen zusammen und sagte Ich werde von einer Freundin mitgenommen.
00:26:38: Die hat nur einen Zweisitzer.
00:26:40: Sophia brach der kalte Schweiß aus, was sollte das alles?
00:26:44: Waren sie hier gefangen?
00:26:47: Baba hielt sie noch mal dazu anordentlich zu frühstücken und dann die Küche zu säubern.
00:26:52: Sie würde die Polizei informieren.
00:26:56: Als Baba weg war und Sophia und Vasilisa in der Küche anfingen aufzuräumen und zu putzen bemerkte Sophia dass ihre Freundin wieder so glasige Augen bekam wie am Vorabend Und ihre Bewegungen immer langsamer und träger wurden.
00:27:10: Sie schaffte es nach dem Aufräumen gerade so wieder nach oben in ihr Bett und fiel direkt wieder in einen komatösen Schlaf.
00:27:18: Sophia war verzweifelt, sie mussten hier weg – und wie sollte das gehen wenn was Elisa ständig schlief?
00:27:24: Hatte Baba ihr wirklich etwas ins Essen gemischt?
00:27:28: Sophia beschloss rauszufinden wo sie waren und wie sie am besten wieder auf die Straße kämmen.
00:27:33: Zu Not müssten sie trampen.
00:27:37: Leider war von den oberen Fenstern aus nur der Wald zu sehen!
00:27:40: Diese Hütte lag wohl wirklich tief in den Wäldern.
00:27:44: Unten bemerkte Sophia, dass die Haustür sowie auch die Hintertür der Küche fest verschlossen waren und es gab nirgendwo einen Schlüssel.
00:27:52: Sie wurde panisch – sie waren hier wirklich gefangen!
00:27:56: Dann sah sie auch noch wie sich eine Gestalt der Hütten näherte.
00:28:00: Es war Baba, die die Kapuze ihres Mantels über den Kopf gezogen hatte.
00:28:04: Mit einem langen Wanderstab und einem großen geflochtenen Korb auf dem Rücken unter dessen Gewicht sie gebeugt auf die Hütte zusteuerte.
00:28:12: Dieses Bild erinnerte Sofiane etwas.
00:28:15: Aber bevor sie länger darüber nachdenken konnte, beallte sie sich lieber wieder nach oben zu kommen.
00:28:21: Schnell kuschelte sie Sie zu Vasilisa unter die Decke, denn ihr war plötzlich schrecklich kalt geworden – vielleicht vor Angst?
00:28:30: Irgendwann klopfte Baba wieder an die Tür und rief zum Abendessen.
00:28:34: Vasilis erwachte auf aber war noch erschöpfter als am Morgen.
00:28:38: Was ist nur mit mir fragte sie leise und fuß ich durch die Haare.
00:28:43: Sophia konnte ihre Freundin nur besorgt anschauen.
00:28:47: Als sie hinunterkamen, saßen die drei Reiter vom Vorabend wieder an ihrem Tisch und verschlangen große Grillplatten voller Fleisch.
00:28:55: Sie sahen nur kurz zu ihnen rüber und nickten ihn zu Was sie ließ.
00:28:59: er ließ sich schwer auf einen Stuhl fallen.
00:29:02: Sogleich kam Baba mit Suppe und Brot und stellte alles auf dem Tisch ab.
00:29:07: Mädchen du siehst ja gar nicht gut aus, flötete sie.
00:29:10: Es ist etwas Suppe damit du wieder zur Kräften kommst.
00:29:13: Ich war bei der Polizei.
00:29:15: Leider haben Sie keine Spur von deinem Auto gefunden.
00:29:18: Sobald es möglich ist, wird ein Beamter hier rauskommen.
00:29:21: Allerdings kann das noch ein paar Tage
00:29:23: dauern.".
00:29:25: Basilisa nickte nur und begann zu essen.
00:29:27: Baba verschwand wieder in der Küche.
00:29:30: Sophia wollte laut schreien aber was konnte sie schon tun um ihre Freundin wieder zur Vernunft zu bringen?
00:29:36: Sie durfte auf keinen Fall mehr etwas essen dass Baba zubereitet hatte.
00:29:41: Nun hatte sie die Suppe aber bereits aufgegessen und kauten mit leerem Blick auf den Brot herum.
00:29:46: Sie schaute nicht mal auf, als die Männer die Hütte verließen und sich verabschiedeten.
00:29:52: Sophia brauchte einen Plan.
00:29:54: Sie mussten hier verschwinden – und zwar dringend!
00:29:59: Die zweite Nacht lief ab wie die erste, was Elisa schlief wieder wie ein Bär im Winter Schlaf.
00:30:05: Baba hatte sich in ihre Räumlichkeiten zurückgezogen, wo auch immer diese waren.
00:30:14: Sophia schlich sich hinunter, um das Chaos in der Küche zu beseitigen.
00:30:18: Sie wollte nicht rausfinden was Baba tun würde wenn die Aufgabe nicht erledigt wurde.
00:30:24: Als sie am Morgen erwachten und zum Frühstück runter gingen fragte was Elisa-Baba ob ihre Freundin mit dem Auto sie nicht mit in die Stadt nehmen könnte.
00:30:33: Baba entglitten für eine Millisekunde die Gesichtszüge dann setzte sie jedoch schnell ihr Lächeln auf und säuselte in einem liebenswerten Ton.
00:30:41: ich werde sie fragen...und verschwand direkt wieder in der Köche.
00:30:46: Sophia sah zu, wie Vasilisa ihr Frühstück verspeiste.
00:30:50: Sie sah gar nicht gut aus.
00:30:52: Sophia wusste einfach nicht was sie tun sollte.
00:30:57: Als Baba wieder an ihren Tisch kam erschien sie etwas gehetzt und bat darum nach dem Putzen der Küche noch Holz zu hacken.
00:31:03: Sie müsste kurz nochmal weg und sie würde die Hintertür der Kücher offen lassen.
00:31:07: Die Axt und das Holz befinden sich im Schuppen Und da war sie auch schon zur Tür hinaus.
00:31:14: Zum Glück dachte Sophia Das wäre die Chance zu entkommen.
00:31:18: Als sie allerdings einen Blick auf Vasilisa warf, fragte sie sich ob diese genügend Kraft aufbringen würde durch den Wald zu fliehen.
00:31:26: Sophia ließ sich gegen Vasilissa sinken und legte eine Hand auf ihre... ...und flüsterte ihr zu.
00:31:43: Aber ich bin so müde.
00:31:53: Ich werde nur kurz die Augen zu machen, weil sie.
00:31:56: Lisa legte den Kopf auf den Tisch und schlief.
00:32:00: Sie schliff schon wieder!
00:32:03: Jetzt reichte es Sophia.
00:32:05: Sie stieß ein Glas Wasser das auf dem Tisch gestanden hatte um und das Wasser spritzte Sophia ins Gesicht.
00:32:10: Sie wurde wach und setzte sich aufrecht hin.
00:32:14: Sophia?
00:32:14: Ich glaube Baba hat mir was ins Essen getan... Wir müssen weg hier jetzt!
00:32:20: Na endlich dachte Sophia.
00:32:22: Schnell holten sie oben die Handtasche und verließen das Haus zur Hintertür.
00:32:27: Gott sei Dank war diese wirklich offen!
00:32:31: Eilig randen Sie los zu dem kleinen Parkplatz, an dem sie das Auto abgestellt hatten – nun fanden sie aber auch den Parkplatz nicht mehr.
00:32:39: Was sie ließ erschienen mit jedem Meter, den sie sich von dem Haus entfernt hatten, wacher und panischer zu werden….
00:32:45: Wie lange waren sie nun schon unterwegs?
00:32:47: Sie hatten sich komplett verlaufen... Zum Glück wurde was sie ließer nicht mehr schläfrig.
00:32:53: Aber als die Dunkelheit über sie hereinbrach, bemerkte Sophia das Vasilisa anfing leise zu weinen.
00:32:59: Sie mussten jetzt tapfer bleiben und einfach weiterlaufen – immer geradeaus!
00:33:04: Irgendwann musste doch wieder eine Straße oder ein Dorf kommen.
00:33:09: Mit einem Mal blieb Vasilissa stehen und sah angestrengt in den Wald hinein.
00:33:13: Dann riss sie die Augen auf und drückte Sophia's Hand ganz fest….
00:33:17: Baba keuchte sie... Und dann sah auch Sophia sie.
00:33:22: Sie stand unter ihrer Kapuze verhüllt, mit ihrem langen Stab einige Meter vor ihnen zwischen den Bäumen verborgen.
00:33:29: Ein scharfer Schluchzer durchfuhr Vasilisa's Körper – nun setzte sich Baba in Bewegung und kam auf sie zu.
00:33:36: «Nein!» quitschte Vasilissa und drehte sich um, um zu flüchten.
00:33:41: In der Ferne hörten sie auf einmal ein Geräusch.
00:33:43: Hunde gebellt?
00:33:45: Schritte eindeutig….
00:33:47: Da trat auf einmal eine weitere Gestalt zwischen den Bäumen hervor.
00:33:51: Vasilisa atmete scharf ein und blieb stehen.
00:33:55: Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, ein Mann!
00:33:58: Er war noch jung aber er hatte einen Gewehr über der Schulter und ein Fernglas um den Hals.
00:34:02: Ein brauner Jagdhund war an seiner Seite.
00:34:06: Vasilissa drehte sich panisch zu Baba um dann wieder zu dem Mann, der sie erstaunt ansah.
00:34:11: Der Hund lief zu Vasilica und drückte sich an sie.
00:34:14: Er wedelte freundlich mit dem Schwanz und sie legte die Hand auf sein warmes Fell.
00:34:19: Hallo, rief dein Mann freundlicher Puh, komm wieder her!
00:34:23: Aber der Hund folgte nun was Elisas Blick dorthin wo Baba eben noch gestanden hatte.
00:34:29: Er stellte das Fell auf und knote in den Wald hinein.
00:34:32: Puh rief der Mann nun streng.
00:34:36: Baba war verschwunden.
00:34:38: Der Mann trat nun zu was Elisa und leinte seinen Hund wieder an.
00:34:43: Was machst du hier mitten im Wald?
00:34:44: Es wird gleich dunkel fragte er sie uns.
00:34:46: sah sie etwas besorgt an?
00:34:49: Hast Du Dich verlaufen?
00:34:51: Basilisa sah ihn an und sie merkte, wie ihr die Trennen in die Augen schossen.
00:34:56: Ja, weinte sie – der Mann stand etwas hilflos da.
00:35:01: Wie heißt du denn?
00:35:02: Ich bin Alex!
00:35:04: Basilisa antwortete sie zwischen zwei Schniefern.
00:35:07: Der Hund kuschelte seinen Kopf in ihre Hände, das trösterte sie ein wenig und sie konnte sich beruhigen.
00:35:15: Kannst du mich hier wegbringen bitte?
00:35:17: fragte sie als sie wieder mit fester Stimme sprechen konnte.
00:35:21: Ja klar, mein Auto steht nicht weit….
00:35:23: Puh!
00:35:23: Und ich sind gerade erst losgelaufen.
00:35:27: Als sie in seinem grünen Geländewagen saßen, endlich wieder auf einer Straße in Richtung Zivilisation fragte Alex zögerlich... ...vor soll ich dich denn hinbringen?
00:35:37: Was sie ließ?
00:35:38: er überlegte kurz und sagte,... ..."Zur nächsten Polizeidienststelle bitte wenn es keine Umstände
00:35:43: macht.".
00:35:44: Alex warf ihr noch einen besorgten Blick zu, nickte aber nur Stumm.
00:35:49: Dafür war sie sehr dankbar.
00:35:51: Sie musste sich erst selbst genau überlegen, was hier eigentlich passiert war und was davon sie erzählen wollte.
00:35:58: Alex parkte auf dem Parkplatz einer kleinen Polizeistation.
00:36:01: Er drehte den Schlüssel um den Motor abzustellen.
00:36:05: Vasilisa bedankte sich und legte die Hand auf den Türgriff, um das Auto zu verlassen.
00:36:10: Von der Rückbank ertönte ein ungeduldiges Fiepen.
00:36:13: Warte kurz!
00:36:15: sagte Alex in einem sanften Ton.
00:36:17: Soll ich mit dir reingehen?
00:36:19: Vasilissa schaute ihn nur an und konnte irgendwie nicht antworten.
00:36:24: Ähm, ich kann dich gerne begleiten.
00:36:27: Oder ich warte einfach auf dich!
00:36:29: Ich bin hier der First Down und kenne die Beamten.
00:36:31: also ich meine... ...ich weiß nicht was dir passiert ist aber vielleicht bist du jetzt lieber nicht
00:36:36: allein."
00:36:37: stammelte er weiter.
00:36:39: Vasilisa lächelte leicht mit gesenktem Kopf und nickte.
00:36:44: In der Polizeiwache war eine wirklich nette Beamtin am Schalter, die ihnen gleich einen heißen Tee anbot den Vasilissa aber ablehnte.
00:36:52: Alex nahm seinen Dankend an und setzte sich mit seinem Tee in den Wartepereich, während Vasilisa mit der Beamtin in einem kleinen Büroplatz nahm.
00:37:02: Haben sie einen Ausweis dabei?
00:37:03: fragte die Beamtin als Erstes.
00:37:06: Vasilissa schüttelte den Kopf und blickte betreten in das Chaos ihrer Handtasche.
00:37:11: Was sie da sah ließ ihr einen kalten Schauer über den Rücken laufen.
00:37:15: Der verlorene Geldbeutel lag ganz oben.
00:37:19: Sie griff ihn und legte ihn auf den Tisch.
00:37:23: Ich dachte ich hätte ihn verloren sagte sie leise.
00:37:27: Dann gab sie der Beamten ihren Ausweis, diese warf einen Blick darauf und rief ... Ach!
00:37:33: Sie sind seit zwei Tagen als vermisst gemeldet?
00:37:36: Basilisa sah sich etwas irritiert an – die Beamtin fuhr fort.
00:37:41: Sie waren wohl auf dem Weg nach Berlin aber sie sind nicht in ihrem Airbnbier angekommen und die Vermieterin hat ihren Vater kontaktiert, der sie dann als vermisst gemeldete hat.
00:37:50: Basilisa hatte schon wieder ein dicken Kloß im Hals und sah auf den Boden, auf dem ihre Tasche lag.
00:37:56: Sie griff nach ihrer Puppe, die aus der Tasche herausschaute und drückte sie fest an sich.
00:38:01: Sturme Tränen rollten ihre Wange hinunter.
00:38:05: Die Puppee war ein Geschenk ihrer Mutter gewesen als dieser auf dem Sterbebett gelegen hatte.
00:38:10: Sie vermisste ihre Mutter so sehr – auch ihren Vater, der sie einfach gegen eine neue Familie eingetauscht hatte!
00:38:17: Die Beamtin legte kurz ihre Hand auf die von Wasselisa und sagte «Jetzt wird alles wieder gut meine Liebe».
00:38:24: Ich rufe direkt ihren Vater an und ich habe noch eine freudige Nachricht.
00:38:28: Heute Morgen wurde ihr Auto auf einem Waldparkplatz entdeckt, mich wundert es sehr das die Kollegen sie nicht gefunden haben!
00:38:35: Sie waren auch den ganzen Tag im Wald unterwegs um nach ihnen zu suchen.
00:38:39: Ich frage mal Alex wo genau er sie aufgegabelt hat?
00:38:43: Dann verließt sie den Raum um zu telefonieren und mit Alex zu sprechen was sie ließ.
00:38:49: er konnte nun nicht mehr aufhören zu weinen.
00:38:52: nichts wird wieder gut dachte sie.
00:38:55: Mama wird nie wiederkommen und ich habe mein Zuhause verloren.
00:38:58: Und genauso meinen Vater, die beamt den Kette zurück mit einem Glas Wasser und einer Tempo-Box.
00:39:05: Was Elisa schneutste sich ausgiebig.
00:39:08: Ihr Vater ist auf dem Weg hierher um sie abzuholen.
00:39:11: Es wird ein paar Stunden dauern aber er ist auf diesem Weg.
00:39:15: Wollen Sie mir erzählen was ihnen passiert ist?
00:39:19: In dem Moment erschien Alex etwas Schüchtern in der Tür.
00:39:23: Hey!
00:39:24: Ähm... Ich dachte vielleicht habt ihr auch Hunger?
00:39:27: Ich könnte uns Pizza von Luigi besorgen.
00:39:29: Großartige Idee, freute sich die Polizistin.
00:39:33: Ich nehme eine Pizza-Mix!
00:39:35: Beide blickten zu Vasilisa.
00:39:38: Margarita bitte, sagte sie, denn sie hatte nach der stundenlangen Flucht durch den Wald wirklich Kohldampf und mittlerweile genug Vertrauen gefasst um wieder etwas zu essen.
00:39:48: Alex nickte und sein Blick blieb an Sophia hängen, die Vasilissa immer noch an sich gedrückt hielt.
00:39:55: Zum Glück warst du nicht ganz alleine, sagte er mit einem Zwingkern und klopfte zweimal an den Türrahmen, als er ging um die Pizza zu holen.
00:40:04: Als sie die Pizza gegessen und Vasilisa der Beamtin in etwas abgewandelter Form von ihren Erlebnissen im Wald erzählt hatte, traf ihr Vater ein.
00:40:13: Er hatte Trennen in den Augen und nahm Vasilissa so fest in die Arme wie er es noch nie getan hatte – beide weinten und hielten sich fest.
00:40:22: Nachdem Sie sich beruhigt hatten, sah Vasilisas Vater ihr in die Augen und sagte «Vasilisa ich werde mich scheiden lassen».
00:40:30: Du kannst wieder nach Hause, jederzeit.
00:40:33: Ich hätte das alles niemals zulassen dürfen mein
00:40:35: Herz.".
00:40:40: Sechs Monate später Vasilisa saß am Frühstückstisch, trank ihren Kaffee und blätterte in der Sonntagszeitung.
00:40:48: Pu lag zu ihren Füßen und hoffte darauf dass sie ein paar Krümel runterfielen.
00:40:52: Alex kam mit aufgetosteten Croissants zum Tisch und stellte Marmelade dazu.
00:40:58: Hier mein Schatz dein Sonntagsprühstück!
00:41:01: Vasilica lächelte und bis in ihr Croissant.
00:41:04: Dann fiel ihr Blick auf einen Zeitungsartikel.
00:41:09: Grausiger Fund im Wald.
00:41:11: In einem seit Jahren leer stehenden Forstrestaurant in Brandenburg wurden menschliche Knochen von mindestens sieben Personen gefunden.
00:41:18: Wer die Toten waren, ist noch nicht klar.
00:41:21: Die Gerichtsmedizin führt gerade DNA-Tests durch und wird diese mit vermissten Personen aus der Gegend vergleichen.
00:41:28: Auf die Frage nach der Todesursache konnte keine Antwort gegeben werden.
00:41:31: Die Leichen waren komplett skillettiert und es scheint, als wären die Knochen gekocht und das Fleisch mit einem Messer von den Knochern geschnitten worden.
00:41:39: Carnibalismus steht im Raum!
00:41:41: Nach dem Abtransport der Knoche ging in der Nacht darauf, die Hütte in Flammen auf.
00:41:46: Von Brandstiftung zur Spurenbeseitigung ist auszugehen, da die Hütte nie am Stromnetz oder am Gasnetz angeschlossen war – die Polizei ermittelt.
00:41:54: Wer Hinweise hat soll sich bitter an eine Polizeidienst-Stelle wenden oder folgende Nummer anrufen Vasilisa spürte Alex Atem im Nacken.
00:42:04: Anscheinend hatte er ihr ins Setz des Gesicht beim Lesen des Artikels gesehen und hatte sich hinter sie gestellt, um mitzulesen.
00:42:12: Ist das nicht genau da wo Sie dein Auto gefunden haben?
00:42:15: fragte er.
00:42:17: Ihre Hände fingen an zu zittern.
00:42:19: Puh kam unter dem Tisch hervor, fiebte und legte seinen Kopf auf ihre Beine.
00:42:24: Ja hauchte sie und griff auf den Stuhl neben sich, auf dem Sophia lag und drückte sie an sich.
00:42:32: Alex nahm ihr die Zeitung aus der Hand und sah ihr Liebe voll aber auch besorgt in die Augen.
00:42:38: Wollt ihr zwei mir nicht langsam erzählen, was da wirklich passiert ist?
00:42:42: Ich glaube es ist mehr passiert als dass du dich im Wald verlaufen hast, als du kurz austreten musstest!